Kernspintomographie (MRT)

Bei der MRT werden Schnittbilder in beliebigen Ebenen erzeugt, ohne dass der Patient dabei Röntgenstrahlen ausgesetzt wird. Er wird zur Untersuchung in ein homogenes Magnetfeld gebracht, in das elektromagnetisch Radiowellen eingestrahlt und wieder ausgeschaltet werden. Die vom Körper ausgesandten Resonanzsignale werden zur Bildrekonstruktion eingesetzt.

Dieses Verfahren hat insbesondere hohe diagnostische Wertigkeit erlangt auf dem Gebiet des Gehirns einschließlich der Strukturen der Schädelbasis, der Wirbelsäule, aller Gelenke und Weichteile. Eine Vielzahl operativer Gelenkuntersuchungen sind mit dieser Technik zu vermeiden.

Schnittbildaufnahmen von Herz, Gefäßen und allen Organen des Bauchraums haben ebenfalls eine hohe diagnostische Bedeutung. Die fehlende Strahlenbelastung macht dieses Verfahren insbesondere bei Kindern zur Methode der Wahl. Die Möglichkeit, Rekonstruktionen in verschiedenen Ebenen anzufertigen, erhöht die diagnostische Bedeutung und spielt für Operationsplanungen eine zunehmende Rolle. Auch sind mit dieser Technik gezielte Punktionen möglich.

Eine besondere Vorbereitung zur Untersuchung ist nicht erforderlich außer einer Terminabsprache

Tel +49 (0) 8031 365 35 61

Patienten mit Herzschrittmacher dürfen mit dieser Technik nicht untersucht werden; bei Metallimplantaten ist zuvor eine Rücksprache mit dem Arzt der Kernspintomographie erforderlich.